ernieofdeath

nearly all Music, Beer, Videogames, Wrestling, Butterflies and Beer.

Best of …

Genaugenommen ist es ja nie zu spät für ein “Best of”. Daher fange ich einfach mal an, in absolut willkürlicher Reihenfolge und unregelmäßigen Abständen Alben oder Songs vorzustellen, welche bei mir hängengeblieben sind.

Anfangen möchte ich mit meiner persönlichen Neuentdeckung 2011 - “Parts & Labor”.  

Die Band um die beiden Köpfe Dan Friel und B.J. Warshaw wurde 2002 in New York gegründet und veröffentlichte bis zu ihrer (hoffentlich temporären) Auflösung letzten Dezember 5 Alben und 2 EPs. Die vier letzten Alben erschienen bei Jagjaguwar Records. Weitere Künstler des Labels sind u. a. “Bon Iver”, “Dinosaur Jr.” und “The Besnard Lakes”.

“Parts & Labor” sind schwer zu kategorisieren. Treibender Indie paart sich mit melodiösem Pop und wird anschließend von einer Noise-Walze überrollt. Charakteristisch ist der Sound Dan Friels, welcher sich neben seinem Gesang und an einem kunterbunten Board voller elektrischer Spielereien austobt. Obwohl ein Großteil dieser Effekte ordentlich verzerrt ist, fügt es sich ohne weiteres in das Gesamtbild ein und agiert als absolut gleichberechtigter Bestandteil der Musik. Hier ein Eindruck seines Effektboards:

 

Anfang 2011 erschien das vorerst letzte Album “Constant Future”. Ein Video des Songs “Echo Chambers” findet Ihr unter diesem Post. Dieses Album hat mich nonstop in den vergangenen 12 Monat begleitet. Die Songs sind abwechslungsreich und zugleich eingängig, dennoch finden sich bei jedem Durchhören weitere Details.

Anspieltipps:

  • Hurricane
  • A Thousand Roads
  • Rest

Fazit: Ganz großes Tennis. Hoffentlich werden Sie sich nach der angekündigten Pause nochmal aufraffen und auch unsere Breitengrade wieder live beehren.